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PKV im Test: Hallesche punktet bei stationären Zusatzversicherungen

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In einem groß angelegten Vergleichstest der Softfair Analyse GmbH wurden 154 stationäre Zusatztarife der Privaten Krankenversicherung (PKV) unter die Lupe genommen. Insgesamt überzeugten gerade einmal 19 Tarife, worunter sich auch die Hallesche befindet.

Interessant ist der Vergleichstest auch deshalb, weil es sich bei der stationären Zusatzversicherung um ein überaus gefragtes und attraktives Produkt handelt, wie auch Procontra berichtet. Die Bewertung der einzelnen Tarife erfolgte auf Basis von 26 Leistungsbereichen, die jeweils unterschiedlich gewichtet wurden. Maximal konnten 3.800 Punkte erreicht werden – die Höchstwertung gab es bis zu einem Ergebnis von 3.041 Punkten.

Zu den Kriterien zählten unter anderem die Frage nach der Erstattung von Leistungen entsprechend der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) bzw. über diese hinaus. Wenn in einem Tarif Einschränkungen bemerkt wurden, führte dies zu Abstrichen. Ebenfalls ein Kriterium war der Ausschluss von Leistungen wie in der stationären Psychotherapie oder bestimmter Erkrankungen.

Die Hallesche kann gleich mit zwei Toptarife aufwarten („CSAW.1“ und „CSAW.1, JOKER.“) und hat sich damit in der Spitzengruppe der besten Versicherer etabliert. Ebenfalls dort vertreten sind die Inter Krankenversicherung, Barmenia sowie Gothaer und Continentale.

Interessant ist die Platzierung der DKV, die immerhin zu den größten deutschen Versicherern gehört. Vier der angebotenen Tarife erhielten lediglich zwei von fünf möglichen Eulenaugen und damit die schlechteste Bewertung im gesamten Test. Ebenso bedenklich schneiden auch zwei Tarife der Hansemerkur sowie je ein Tarif von Allianz und Inter ab.

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