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PKV im Aufwind: mehr Wechsel aus den gesetzlichen Krankenkassen

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Allen durchaus vorhandenen Unkenrufen zum Trotz hat die Private Krankenversicherung (PKV) an Versicherten hinzu gewonnen. Die Rede ist von Vollversicherten von denen 2019 146.800 aus den gesetzlichen Krankenkassen in die PKV wechselten. Umgekehrt wechselten lediglich 129.400 Personen, woraus sich eine positive Bilanz ergibt.

Folgt man der Einschätzung des PKV-Vorsitzenden Ralf Kantak, so ist den privaten Krankenversicherern damit eine Trendwende gelungen. Laut Cash Online handelt es sich bereits um das zweite Jahr in Folge mit einem positiven Wechselsaldo, wobei 2018 mit einem Plus in Höhe von 800 Versicherten eher ein ausgeglichenes Bild erreicht wurde.Festzuhalten ist zudem, dass eine Reihe der Wechsel aus der PKV in die gesetzlichen Versicherungen erzwungener Natur ist. Wer als Kind, Jugendlicher und innerhalb von Ausbildung oder Studium privatversichert ist, muss beim Ergreifen eines Berufs in aller Regel in die gesetzliche Pflichtversicherung. Selbiges gilt auch für diejenigen, die nach dem Ende einer Selbstständigkeit wieder angestellt werden, sofern das jährliche EInkommen unterhalb der Höchstgrenze liegt.

Auch positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass überhaupt Dynamik im Markt ist. 300.000 Versicherte, die Jahr für Jahr hin und her wechseln, sind für Kantak ein Zeichen für einen „funktionierenden Wettbewerb„, der maßgeblich für die Stärkung des Gesundheitsstandorts Deutschland sorgt. Wirft man einen Blick auf die komparativen Zahlen im Rahmen der Corona-Pandemie, so lässt sich der positive Eindruck sicherlich unterschreiben.

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