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PKV: Höhe der Altersrückstellung steigt weiter an

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In der Privaten Krankenversicherung (PKV) ist die Höhe der Altersrückstellungen erstmals auf einen Betrag von mehr als 200 Milliarden Euro angestiegen. Diese Summe ist umso interessanter, als die Zahl der Vollversicherten im vergangenen Jahr um 55.000 zurückgegangen ist.

Der Versicherungsbote zeichnet jedoch ein durchaus differenziertes Bild der Branche. Dem Rückgang im Bereich der Vollversicherungen steht ein enormer Zuwachs bei den geförderten Pflegeversicherungen gegenüber. In diesem Bereich wurde ein Plus in Höhe von 50 Prozent erzielt. Als einen der Gründe für den Rückgang der Vollversicherten hat die Versicherungsbranche die stetig steigende EInkommensgrenze identifiziert.

Im Bereich der Zusatzpolicen wurden die Umsätze allerdings gesteigert. Mehr als 33 Millionen Menschen sind bundesweit entweder in der PKV vollversichert oder besitzen eine Zusatzversicherung. Letztere verzeichneten dabei ein Plus von 1,9 Prozent im vergangenen Jahr.

Die Altersrückstellungen sind auch in Zeiten niedriger Zinsen um 6,3 Prozent angewachsen und belaufen sich nun auf 206,2 Milliarden Euro. Der Betrag verteilt sich in Höhe von 178 Milliarden Euro auf die Krankenversicherung und 28,5 Milliarden Euro auf den Pflegebereich. Der Nettozins wird vom Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) auf 3,91 Prozent beziffert.

Hinsichtlich der Beiträge schlägt für 2014 ein Plus von 0,8 Prozent zu Buche, was auch mit den relativ stabilen Versicherungsprämien zu tun hat. Alles in allem sind die Zahlen also durchaus positiv zu bewerten und strafen die zahlreichen Kritiker der Branche einmal mehr Lügen.

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