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PKV: historische Zufriedenheit mit dem dualen Gesundheitssystem

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Die Bundestagswahlen 2017 mögen das Thema PKV und Bürgerversicherung erneut ins Blickfeld bringen – an der historisch hohen Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit der privaten Krankenversicherung (PKV) bzw. dem dualen System ändert das nichts.

Das ist zumindest die Meinung von Dr. Volker Leienbach, Verbandsdirektor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V., der einen Gastkommentar im Versicherungsbote verfasst hat. Leienbach wendet sich explizit gegen die vielfach betriebene mediale Zuspitzung, ganz gleich, ob es sich um steigende Beiträge bei den gesetzlichen Krankenkassen oder der PKV handelt.

Fakt ist jedoch auch, dass bei steigenden Kosten des gesetzlichen Gesundheitssystems oftmals mit Kürzungen der Leistungen reagiert wird, was eine Private Krankenversicherung (PKV) schlichtweg nicht kann. Da ein Vertrag mit einem Versicherten zustande gekommen ist, ist damit auch der Anspruch auf den vollen Leistungskatalog verbunden. Um dies zu finanzieren, werden in der PKV Altersrückstellungen gebildet, was ebenfalls einen Unterschied zu den gesetzlichen Krankenkassen darstellt.

Das gilt auch für den Fall, dass es zu Beitragsanpassungen kommt. Diese fließen ebenfalls in die Altersrückstellungen und gewährleisten ein verlässliches und gleichbleibend hohes Niveau der Gesundheitsversorgung. Mit anderen Worten ist bei einer Laufzeit über Jahrzehnte durchaus angedacht, dass die in Niedrigzinsphasen gezahlten Mehrbeiträge an die Versicherten zurückfließen.

90 Prozent der Bürgerinnen und Bürger sind in Deutschland mit ihrer medizinischen Versorgung zufrieden, was einen Spitzenwert darstellt. Laut Leienbach ist diese Top-Platzierung in einem großen Maße auf das duale Gesundheitssystem zurückzuführen, das aus diesem Grund auch beibehalten werden sollte.

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