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PKV: Hallesche überzeugt in der Solvenz-Analyse

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Die Hallesche glänzt wieder einmal in einem Vergleich der verschiedenen PKV -Anbieter. In diesem Fall ging es um eine Bewertung der Solvenzquoten und der daraus entstehenden Risiken für eine erhebliche Beitragserhöhung. Getestet wurden 40 Anbieter, von denen lediglich neun „grünes Licht“ erhielten. Die Hallesche landete dabei auf Platz eins.

Die Daten finden sich unter anderem bei Procontra-Online. Hier erfährt man, dass die Hallesche vor allem in puncto Transparenz die Nase vorn hat. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dassz sich in einer vorangegangenen Analyse der Lebensversicherer die Alte Leipziger durchgesetzt hat, die mit der Halleschen einen Gleichordnungskonzern bildet.

Bei zahlreichen PKV -Unternehmen liegt nach Ansicht der Studienautoren vom Bund der Versicherten (BdV) und dem Analysehaus Zielke  keine ausreichende Solvenz vor. Entsprechend könnten mittelfristig erhebliche Beitragserhöhungen folgen. Die Solvenzquote liegt naturgemäß stets bei mehr als 100 Prozent, was aber nur bedeutet, dass auf Basis des Prämienanpassungsrechts die Kunden notfalls für die Solvenz geradestehen.

Als „angemessen“ wird die Solvenzquote jedoch nur bei rund der Hälfte der Anbieter bezeichnet. Selbst die Debeka, die mit 2,3 Vollversicherten in der PKV als Branchenprimus gilt, erhält nur eine „rote Ampel“ und das sowohl bei der Beitragsstabilität als auch im Gesamtergebnis.

Die komplette Studie lässt sich auf der Webseite des Bundes der Versicherten kostenlos herunterladen. Erläuterungen der Zahlen und Methoden sind dabei inklusive.

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