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PKV: Hallesche steigert den Nettozufluss

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Die Private Krankenversicherung (PKV) verzeichnete im vergangenen Jahr erhöhte Umdeckungen im Bereich der Altersrückstellungen. Im Map-Report Nummer 903 „Bilanzanalyse: Private Krankenversicherung 2008 bis 2017“ werden die Zahlen präsentiert.

Demnach wies die Hallesche Krankenversicherung einen positiven Saldo bzw. Nettozufluss in Höhe von rund drei Millionen Euro aus. Das berichtet das Versicherungsjournal und weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass lediglich zwei Versicherer einen höheren Wert erzielten. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass sich die Hallesche gleichauf mit Debeka und Signal Iduna befindet.

Gegenüber dem Vorjahr fiel der Saldo bei der Halleschen nahezu doppelt so hoch aus wie zuvor, was ein überaus positives Signal ist. Insgesamt wurden zwischen den Privaten Krankenversicherern (PKV) Summen in Höhe von 80 Millionen Euro an Altersrückstellungen verschoben.

Möglich ist dies erst seit der Gesundheitsreform des Jahres 2009. Seinerzeit wurde beschlossen, dass bei Versicherungsverträgen, die nach dem 1. Januar 2009 abgeschlossen wurden, das Verschieben von Altersrückstellungen problemlos möglich wäre.

Zwischen 2014 und 2016 lag der Cashflow jeweils bei rund 75 Millionen Euro, nachdem es in den Jahren zuvor oftmals mehr als 100 Millionen Euro waren. Die jetzige Zahl ist demnach eher als durchschnittlich zu bezeichnen. Es ist allerdings in diesem Kontext darauf hinzuweisen, dass rund ein Drittel der Versicherungen keinerlei Angaben zu diesem Thema machten.

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