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PKV gibt Beamten und Beamtenanwärtern Aufnahmegarantie

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Nach der Öffnung der gesetzlichen Krankenkassen für Beamte in Hamburg, haben die Privaten Krankenversicherer (PKV) mit einer spektakulären Aktion auf sich aufmerksam gemacht. Künftig sollen nicht nur Beamte mit Vorerkrankung und Behinderung, sondern auch Beamte auf Widerruf einen leichten Zugang zur PKV erhalten.

Wie der Versicherungsbote richtigerweise feststellt, kämpft die PKV damit um ihren Kundenstamm und versüßt den ohnehin attraktiven Einstieg in die Welt der privaten Krankenversicherungen mit Risikozuschlägen, die auf 30 Prozent gedeckelt wurden.

Jetzt sind auch Referendare und Beamtenanwärter an der Reihe und dürfen sich über Vergünstigungen freuen. Offiziell gelten Menschen mit Behinderung oder bereits diagnostizierten Krankheiten als vergleichsweise „undankbare“ PKV -Kunden. Vor allem, wenn die Verbeamtung nicht sicher ist und somit auch einstweilen gezahlte Beihilfe wieder eingestellt werden kann, handelt es sich von Seiten der PKV durchaus um ein unternehmerisches Risiko.

Wichtig zur Wahrnehmung der Aufnahmegarantie ist das Stellen eines Antrags spätestens sechs Monate nach Beginn des Beamtenverhältnisses bzw. der Anwartschaft. Leistungsausschlüsse sind dabei ausdrücklich nicht vorgesehen.

Bedenkt man, dass derzeit rund 94 Prozent aller Beamtinnen und Beamten in der PKV versichert sind, wäre erstaunlich, wenn nun mit dieser Tradition gebrochen wird und sich neue Beamte anderweitig entscheiden. Vor allem die Beihilfe macht die PKV überaus attraktiv – von den umfangreicheren Leistungen und kürzeren Wartezeiten ganz zu schweigen.

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