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PKV: Frist für Nichtversicherte läuft ab

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Wer als Selbstständiger derzeit keinen Versicherungsschutz vorzuweisen hat, kann sich noch bis zum Ende des Jahres bei einer Privaten Krankenversicherung (PKV) anmelden. Man sollte sich jedoch beeilen, um die Frist noch einzuhalten.

Hintergrund ist die befristete Regelung, nach der Selbstständigen die Säumniszuschläge für nicht gezahlte Beiträge erlassen werden. Im Rahmen des Gesetzes zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung, das seit dem 1. August 2013 gilt, besteht noch bis zum Ende des Jahres das Recht auf Versicherung.

Wer dabei seit 2009 durchgehend keine PKV oder gesetzliche Krankenversicherung vorzuweisen hat, muss jedoch mit einer „Strafzahlung“ von bis zu 5.000 Euro rechnen. Die neue Regelung sieht vor, dass sich Versicherte nach dem so genannten „Notlagentarif“ versichern können. Altersrückstellungen fallen hier ebenso flach wie Leistungen, die über die so genannte Akutversorgung hinausgehen.

Cecu.de weist zudem darauf hin, dass ab dem 1. Januar 2014 wieder der volle Prämienzuschlag für Nichtversicherte fällig wird und sich die Strafzahlung auf bis zu 15 Monatsbeiträge beläuft. Es ist allerdings auch möglich, mit der PKV eine Stundungsregelung zu vereinbaren, sofern das Gegenüber ein entsprechendes Angebot unterbreitet.

Einfacher ist aber sicherlich die Nutzung des jetzigen Zeitfensters, denn so ist zumindest die Akutversorgung gewährleistet und man braucht nicht mehr die Nachteile einer Nichtversicherung in Kauf zu nehmen.

 

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