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PKV: Forderung nach mehr Transparenz bei Prämienerhöhungen

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Tariferhöhungen in der Privaten Krankenversicherung (PKV) sind fast schon ein garantiertes Aufreger-Thema. Auf der einen Seite stehen die Einzelfälle, über die in den Medien lang und breit berichtet wird. Frau oder Herr XY können Ihre PKV nicht mehr bezahlen, weil diese wieder einmal im zweistelligen Prozentbereich gestiegen ist.

Die Statistiken der PKV besagen jedoch, dass die durchschnittliche Steigerung in der gesetzlichen Krankenkasse deutlich höher ausfällt. Doch wie passt das zusammen? Und wie ließe sich die Verwirrung ein wenig auflösen? Der Versicherungsbote hat hierzu einen interessanten Artikel verfasst.Es geht vor allem um den Mangel an Transparenz und das Nicht-Nachvollziehen-Können der Tarifentwicklung. Da ist zum Beispiel der Durchschnittswert, der auch diejenigen Tarife beinhaltet, die erst seit Kurzem auf dem Markt sind und daher keinerlei Erhöhung bzw. Tarifanpassung bedürfen. Oder auch Beihilfe-Tarife, die weniger stark ansteigen als andere. Letztere machen rund die Hälfte aller PKV-Tarife aus und sorgen für eine erhebliche Entspannung

Was noch nicht existiert, ist eine detaillierte Aufstellung darüber, wie viele Personen von Beitragssprüngen betroffen sind und warum dies der Fall ist. Nicht zuletzt nach der noch anhaltenden rechtlichen Auseinandersetzung über die Rolle der Treuhänder beim „Absegnen“ der Tarife und der so genannten „auslösenden Faktoren“ wäre eine Offensive der PKV keine schlechte Idee und würde vor allem die seriös wirtschaftenden Akteure belohnen.

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