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PKV erweitert das Leistungsspektrum

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Die PKV kommt den gesetzlichen Krankenkassen in punkto Leistungsumfang immer näher. Das ergibt eine Studie der Assekurata, die einmal mehr die unterschiedlichen Leistungsspektren miteinander vergleicht.

Demnach bleiben die zahlreichen Vorteile der PKV in den Bereichen Zahnersatz, Sehhilfe oder auch bei der Unterstützung von naturheilkundlichen Behandlungen bestehen. Hinzu kommen deutlich erweiterte Angebote in den Bereichen Psychotherapien sowie bei der Übernahme von Hilfsmitteln.

Bei Finanzen.de werden die einzelnen Bereiche noch genauer aufgeführt. Im Bereich der Psychotherapie aber auch bei den Entzugsmaßnahmen bei Alkohol- oder Drogensucht war die PKV bislang gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen im Nachteil. Bei den Hilfsmitteln ist das immer noch der Fall, wenngleich sich der Abstand hier verkleinert.

Vor allem dank der Einführung der neuen Unisex-Tarife hat sich das Leistungsspektrum in der PKV merklich erweitert. Wenn in den Medien immer nur einseitig über höhere Prämien berichtet wird, sollte auch den Verbesserungen Rechnung getragen werden. Zwar müssen Versicherte für eine Psychotherapie immer noch einen Eigenanteil berappen – die Prämien fallen dafür aber oft auch merklich günstiger aus als bei den gesetzlichen Krankenversicherungen.

Hinzu kommen die Leistungen entsprechend der so genannten Mindestanforderungen, die neuerdings Teil zahlreicher PKV -Tarife sind. Hier orientiert sich die Private Krankenversicherung an den Gesetzlichen und bewegt sich mehr und mehr auf Augenhöhe. Für einen validen Vergleich muss allerdings immer die individuelle Situation herangezogen werden. Wer beispielsweise keine Psychotherapie benötigt und auch auf Drogen- oder Alkoholentzug verzichten kann, würde auch nicht von der GKV profitieren.

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