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PKV: erste Anbieter wollen via App abrechnen

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Das Thema Versicherungen und Apps wurde in der letzten Zeit immer wieder aufgegriffen. Tests zeigten dabei, dass in puncto Innovation noch einiges an Nachholbedarf existiert und in aller Regel lediglich die anderenorts vorhandenen Informationen wiedergegeben werden.

Laut Ärzte Zeitung plant mit der Debeka der größte deutsche Anbieter im Bereich Private Krankenversicherung (PKV) nun eine Offensive und möchte die Leistungsabrechnung via App ermöglichen. Konkret soll das so funktionieren, dass Versicherte ihre Rechnungen kurzerhand digital übermitteln und damit die Abrechnung beschleunigen.

Geplant ist das neue Angebot für das dritte Quartal 2016. Die Funktionsweise ist letztlich simpel und basiert auf einem Foto der einzureichenden Rechnung. Die gemachten Fotos werden direkt an das Abrechnungssystem weitergeleitet und dort wird eine Überweisung (oder eine eingehendere Prüfung) veranlasst.

Nach aktuellem Stand nimmt die Leistungsabrechnung fünf Arbeitstage in Anspruch. Mit der neuen App soll sich dies merklich beschleunigen und zudem ein Einblick in den Bearbeitungsstatus ermöglicht werden. Bedenkt man, dass die derzeitigen 43 Millionen Einreichungen pro Jahr noch mit der Post erfolgen, lässt sich eine enorme Zeit- und Personalersparnis ermessen. Die frei werdenden Kapazitäten könnten dann an anderer Stelle wie beispielsweise dem Dialog mit den Versicherten aufgebaut werden.

Im Bereich der Online-Abschlüsse sollen jedoch lediglich standardisierte Produkte ins „App-Programm“ genommen werden. Anzudenken ist beispielsweise die Auslands-Krankenversicherung oder auch eine KfZ-Haftpflicht.

 

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