Rundum Versicherungsblog

Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

PKV: Erhöhung des Standardtarifs in der Diskussion

| Keine Kommentare

Der Standardtarif der Privaten Krankenversicherung (PKV) wird derzeit kritisch überprüft. Angedacht ist eine Senkung des Rechnungszinses, was mit der Erhöhung der Prämien einhergehen könnte. Die Linksfraktion hat hierzu eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gesendet, die nun beantwortet werden soll.

Wie das Versicherungsjournal verlautet, soll sich das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) darüber äußern, welche relative Erhöhung es erwartet und welche durchschnittlichen Beiträge hieraus resultieren. Des Weiteren soll die Grenze erfragt werden, bis zu der der Standardtarif weiter als Sozialtarif gelten darf.

Aktuell gilt der Höchstbetrag der gesetzlichen Krankenkassen von 646,06 Euro im Monat als „Deckel“ auf dem Standardtarif. Faktisch liegen die durchschnittlichen Beiträge jedoch deutlich darunter. Wird nun jedoch der Rechnungszins abgesenkt, so wären viele PKV zu einer Erhöhung der Tarife gezwungen, was nach Ansicht mancher Politiker für die Versicherten kaum zu stemmen wäre.

Seitens des Verbandes der privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) wurde bereits bestätigt, dass die Rechnungsgrundlagen des Standardtarifs für Männer derzeit von den Unternehmen überprüft würden. Einer der Gründe hierfür liegt in der seit vier Jahren ausgebliebenen Erhöhung. Bedenkt man, dass die Leistungen mit denen der gesetzlichen Krankenkasse vergleichbar sind, so ließe sich auch eine ähnliche Kostenentwicklung ansetzen. Mit anderen Worten ist gut möglich, dass eine Erhöhung ins Haus steht.

Betroffen sind 0,57 Prozent der Privatversicherten doch möchte der PKV den Standardtarif auch für Diejenigen öffnen, die sich nach 2009 versichert haben und derzeit auf den teureren Basistarif angewiesen sind.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.