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PKV: Entlastungstarife in der Diskussion

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Bringt der Entlastungstarif in der Privaten Krankenversicherung tatsächlich eine Entlastung oder handelt es sich um ein Problem? Diese Frage wird derzeit kontrovers diskutiert. Manche Verbraucherschützer kritisieren die Vorgehensweise der PKV, während diese die Tarife verteidigt.

Procontra Online äußert in diesem Kontext die Auffassung, dass vor allem die Transparenz der PKV ein entscheidendes Kriterium darstellt. Wer in früheren Zeiten anspart profitiert von reduzierten Tarifen im Alter und ist für die Zeit schwindender Einnahmen in der Rente gerüstet.

Zudem ist es entgegen der Meinung vieler Kritiker keineswegs so, dass die Beiträge zur PKV stärker steigen als die der gesetzlichen Krankenversicherung. Laut wissenschaftlichem Institut der PKV (WIP) wurden zwischen 2008 und 2018 in diesem Kontext 3,08 Prozent erreicht, während dieBeiträge der  Krankenkassen um 3,28 Prozent in die Höhe gingen.

Anzumerken ist auch, dass die immer wieder vorkommenden Preissprünge beim PKV -Tarif einer politischen Weichenstellung geschuldet sind und mit vorgeschriebenen Schwellenbeträgen zu tun haben.

Der Entlastungstarif der PKV wird unter anderem von der Verbraucherzentrale Hamburg kritisiert, weil die Verzinsung des angesparten Kapitals gering ist, was aber auch für andere Anbieter gilt, die noch dazu keine Sicherheiten bieten. Die fehlende Auszahlung beim Wechsel des Versicherers ist ein Schutz des Kollektivs und verhindert eine „Rosinenpickerei“, die anderenorts ebenfalls ein Vorwurf an die PKV ist.

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