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PKV: Enorme Unterschiede in den Abschlusskosten

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Die Prämien für eine Private Krankenversicherung (PKV) berechnen sich aus verschiedenen Faktoren. Eklatante Unterschiede zeigen sich dabei in den Abschlusskosten. Im Branchendurchschnitt werden diese mit 6,4 Prozent angesetzt – manche Versicherer liegen jedoch bei satten 18,2 Prozent.

Erörtert wird das Thema im Versicherungsjournal. Dabei wird noch einmal darauf hingewiesen, dass es frühere „Kostenexzesse“ nach der gesetzlichen Deckelung im Jahr 2012 nicht mehr gibt. Die Folge waren dann auch Rückgänge in diesem Bereich, die bei satten fünf bis sechs Prozent lagen.

Betrug der Abschlusskostensatz im Jahr 2005 noch 8,6 Prozent, so sind für die Jahre 2012, 2013 und 2014 nur noch 7,3 Prozent, 6,7 Prozent und schließlich 6,4 Prozent angesetzt worden. Einer der Gründe hierfür wird jedoch auch in einem etwas abgeschwächten Neukundengeschäft gesehen.

Nach Ansicht von Experten sind die Kosten für die Vermittlung einer Vollversicherung jedoch immer noch deutlich zu hoch. Diese fallen zwar – je nach Versicherer – unterschiedlich aus, ließen sich aber branchenweit noch senken. Ausreißer nach oben sind die Ergo Direkt Krankenversicherungs AG mit 18,2 Prozent sowie die Mecklenburgische und die Concordia mit 13,4 Prozent bzw. 11,9 Prozent.

Für die Auswahl einer geeigneten PKV stellt die Abschlusskostenquote jedoch vermutlich keinen entscheidenden Faktor dar. Was hier zählt, sind vor allem die Stabilität der Beiträge, die Solvenz des Versicherers sowie die Höhe der Prämien. Hinzu kommt der Faktor Beratung in der Schadensregulierung.

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