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PKV: Ende der Krise in der Branche?

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Lag es am Ende nur an den seinerzeit bevorstehenden Bundestagswahlen? Tatsache ist, dass in der Branche der Privaten Krankenversicherer (PKV) kaum noch von Krise die Rede ist und nach Ansicht mancher ExpertInnen sogar eine Repositionierung gelungen ist.

Das findet zumindest Ellen Ludwig bei Cash-Online und untermauert ihre These mit einer Fülle von Argumenten. Da sind zum Beispiel die gesetzlichen Krankenkassen, die zwar satte 30,3 Milliarden Euro an Reserven gebildet haben und doch chronisch finanzklamm sind. Das hat unter anderem damit zu tun, dass der Bundeszuschuss gesenkt werden soll.

Entsprechend sind für die Zukunft weitere Beitragseehöhungen in der „Gesetzlichen“ in Sicht, was wiederum für Wechsel in die Private Krankenversicherung (PKV) sorgen könnte. Bedenkt man, dass der Höchstbetrag bereits jetzt bei 627,75 Euro monatlich liegt und Kinderlose sogar 720 Euro zahlen, macht der Wechsel bei denjenigen, die mehr als die geforderten 48.600 Euro verdienen, durchaus Sinn.

Gleichzeitig erfährt die PKV -Branche einen Imageschub, der mit der Reglementierung der Vermittlerprovisionen zu tun hat. Es steht nun nicht mehr zu befürchten, dass man den so genannten Provisionswucher unterstützt und auch dank der Stornohaftzeit werden Vermittler zu mehr Seriösität gebracht.

Zuletzt sind in der Vergangenheit mehr und mehr „Billigtarife“ der PKV weggefallen oder wurden durch leistungsstärkere Tarife ersetzt. Dadurch, dass sich das Leistungsspektrum auch individuell skalieren lässt, gewinnt die Private Krankenversicherung ein zusätzliches Argument gegenüber der gesetzlichen Konkurrenz.

Der zitierte Artikel schließt mit den Worten „Die Zukunft der PKV sieht also deutlich rosiger aus als noch vor Monaten angenommen.„- ein Satz, den man gerne unterschreiben würde.

 

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