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PKV: Einkommensgrenze steigt erneut

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Der Eintritt in die Private Krankenversicherung (PKV) wird auch im kommenden Jahr erschwert. Nachdem die so genannte Jahresarbeitsentgeltgrenze bereits im laufenden Jahr hochgesetzt wurde, ist auch für 2014 eine Anhebung zu erwarten. Zu erwarten sind noch einmal 2,5 Prozent, was 1.350 Euro entspricht.

Bislang lag die Einkommensgrenze bei 52.200 Euro Bruttogehalt im Jahr und dürfte ab 2014 auf 53.550 Euro ansteigen. Auf den Monat gerechnet entspricht dies einem Wert von 4.462,50 Euro. Nur Arbeitnehmer, die dieses Gehalt erzielen, werden von der gesetzlichen Krankenkasse freigegeben und dürfen in die Private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Bestandskunden müssen Jahr für Jahr bald mindestens 48.600 Euro verdienen, um in der PKV zu bleiben.

Bemerkenswert ist dabei, dass die Einkommensgrenze seit dem Jahr 2000 kontinuierlich in die Höhe geschraubt wird. Gewünscht ist dabei eine Anpassung an die Lohnentwicklung. Diejenigen, deren Gehalt unterhalb der Grenze bleibt, können jedoch – laut Finanzen.de – mit einer Zusatzversicherung aufstocken und auf diese Weise eine bessere Gesundheitsversorgung erreichen.

Übrigens wurde im Zuge der angepassten Beitragsbemessungsgrenze für die PKV auch der Höchstbetrag für die gesetzliche Krankenversicherung angehoben. Dieser liegt nun bei 627,75 Euro gegenüber zuletzt 610,32 Euro.

Die Zahlen gehen offensichtlich auf einen Referentenentwurf der Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2014 zurück, der dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) vorliegt. Die Verabschiedung erfolgt durch das Kabinett, wobei abzuwarten ist, ob sich je nach Regierungsbildung und Koalitionsgesprächen nicht noch Verzögerungen einstellen.

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