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PKV: Einkommensgrenze steigt 2016 erneut an

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Alle Jahre wieder …. steigt die Einkommensgrenze für die private Krankenversicherung (PKV). Auch in diesem Jahr ist der Sprung in der Versicherungspflichtgrenze oder Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) überaus deutlich und könnte manche Arbeitnehmer in die gesetzlichen Krankenkassen zurückzwingen.

Bei Finanzen.de wird von einem Betrag in Höhe von  56.250 Euro gegenüber bislang 54.900 Euro berichtet. Auf den Monat umgerechnet, sind nun 112,50 Euro an zusätzlichem Verdienst erforderlich, um eine Private Krankenversicherung abzuschließen.

Wer als Arbeitnehmer über diese Grenze kommt, kann sich problemlos bei einer PKV versichern bzw. die bereits vorhandene private Versicherung beibehalten. Fällt man hingegen – ermangels Gehaltserhöhung – fortan unter die Grenze, so ist die Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse erforderlich. Wer sich in Gehaltsverhandlungen befindet oder mit dem Gedanken eines Jobwechsels liebäugelt, braucht monatlich ein Bruttogehalt in Höhe von 4.687,50 Euro  um sich sicher in der PKV absichern zu können.

Selbstständige und Freiberufler sowie Beamte und Studierende brauchen sich auch in Zukunft keine Sorgen zu machen. Hier ist unabhängig vom Einkommen eine private Krankenversicherung möglich.

Die oftmals beschworenen Beitragserhöhungen der PKV fallen im kommenden Jahr übrigens teilweise aus. Eine Reihe von Anbietern hat bereits für einige Tarife Beitragsgarantien ausgesprochen und auch sonst dürfte es zu keinen größeren Sprüngen kommen.

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