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PKV: Direktor des Verbands sieht Trendwende

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Totgesagte leben länger – dieser Satz lässt sich immer wieder auf die Private Krankenversicherung (PKV) anwenden, die den vielen Kritikern zum Trotz im vergangenen Jahr wieder mehr Versicherte aus den gesetzlichen Krankenkassen aufnehmen konnte als dorthin abwanderten. Seitens des Verbands ist bereits von einer „Trendwende“ die Rede.

Wie „Das Investment“ berichtet, betrachtet man die Situation durchaus positiv. Florian Reuther, Direktor des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) übte jedoch auch Kritik an den politischen Rahmenbedingungen. Diese bestehen auch darin, dass keine kontinuierlichen Beitragsanpassungen möglich sind, sondern diese immer erst sprunghaft erfolgen dürfen.Der Blick auf die Beitragsentwicklung über einen Zeitraum von zehn und mehr Jahren würde offenbaren, dass sich die PKV langsamer verteuert als die gesetzlichen Krankenkassen — in der medialen Berichterstattung werden allerdings immer wieder die teilweisen Erhöhungen im zweistelligen Prozentbereich herausgepickt und genüsslich darüber berichtet.

Interessant ist auch die Tatsache, dass die PKV mit Rücklagen in Höhe von mehr als 250 Milliarden Euro bestens für die demografische Wende und die Verrentung der so genannten „Babyboomer“ gerüstet ist. In der rein umlagefinanzierten gesetzlichen Krankenversicherung ist dies nicht der Fall, sodass für die Zukunft weitere Erhöhungen drohen. Obwohl die Hürden für den Wechsel in die PKV von Jahr zu Jahr erhöht werden, ist der Wechselsaldo positiv und könnte es auch in den kommenden Jahren bleiben.

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