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PKV: diese Fallstricke finden sich in Versicherungsbedingungen

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Wer eine Private Krankenversicherung (PKV) abschließt, genießt nahezu immer einen umfassenderen Versicherungsschutz und spart in manchen Fällen auch Geld. Wenngleich es sich bei der Beantwortung der Frage nach der passenden Versicherungsform stets um eine individuelle Angelegenheit handelt, existieren ein paar „Essentials“, die es zu beachten gilt.

Procontra Online hat sich die Mühe gemacht und häufig Fallstricke dokumentiert. Es geht dabei vor allem um die wenigen „schwarzen Schafe“, die mit überaus niedrigen Lockangeboten in der PKV für Aufsehen sorgen. Vor allem die Selbstbeteiligungen fallen in den Tarifen oftmals sehr hoch aus, was sich nur für Diejenigen lohnt, die selten einen Arzt aufsuchen.Was der Verfasser des zitierten Artikels allerdings verschweigt, sind die hohen Beitragsrückerstattungen, die genau genommen mit der SB verrechnet werden muss. Anders formuliert, sparen Selberzahlen unter dem Strich oftmals noch Geld und profitieren von günstigen Tarifen.

Ein weiterer Aspekte ist der zu vereinbarende Höchstsatz bei der Abrechnung einer ärztlichen Leistung. Offenbar greifen die Ärzte gerne noch tiefer in die Taschen ihrer Patienten und vereinbaren unter anderem bei Bandscheiben-OP das achteinhalbfache oder das sechsfache bei akuten Krankheiten. Nicht alle PKV machen hier mit.

Ebenfalls ist darauf zu achten, ob der PKV -Tarif an die Bundespflegesatzverordnung und das Krankenhausentgeltsetz gebunden sind. Wenn dies der Fall ist, entfallen Behandlungen in Privatkliniken, da diese anders (und natürlich höher) abrechnen.

Zuletzt ist auch auf die Übernahme von Kosten für Rehamaßnahmen zu achten, die teilweise nur am eigenen WOhnort möglich sind. Wer jedoch in einer Großstadt wohnt, hat bei einer Atemwegserkrankungen schlechte Karten.

Wohlgemerkt: hier handelt es sich nur um Beispiele fernab einer Panikmache. Dennoch sollte man genau hinschauen, bevor eine Police abgeschlossen wird.

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