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PKV: Debeka-Vorstand fordert bessere Außendarstellung

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Leidet die Private Krankenversicherung (PKV) immer noch unter einem Imageproblem? In gewisser Weise ließe sich diese Behauptung aufstellen, vor allem, wenn es um angeblich steigende Beiträge im Alter und das so genannte „Rosinenpicken“ geht.Debeka-Vorstand Roland Weber hat nun gefordert, dass die Versicherer in die Offensive gehen und mit den Vorurteilen aufräumen.

Im Versicherungsjournal findet sich ein entsprechender Artikel, in dem der Branchenprimus auch mit internen Zahlen aufwartet. Diese dokumentieren, dass das jährliche Beitragsplus bei den Über-70-Jährigen bei 1,7 Prozent und bei den mehr als 80-Jährigen gerade noch bei 1,4 Prozent gegenüber 2,3 Prozent bei den Gesamtversicherten liegt.

Die Kosten für die Private Krankenversicherung liegt zudem in allen Altersgruppen deutlich unter dem Höchstbetrag für die gesetzliche Krankenkasse.

Ebenfalls trifft es nicht zu, dass sich die PKV die lukrativen Versicherungsnehmer herauspicken kann. Das durchschnittliche Eintrittsalter bei der GKV liegt beispielsweise bei 21 Jahren, während die PKV im Durchschnitt mit 38 Jahren „betreten“ wird. Jüngere und gesündere Personen gelangen demnach per Gesetz erst einmal in die Krankenkasse und können meist erst in fortgeschrittenem Alter und bei entsprechendem Gehalt frei wählen.

Zuletzt spricht sich der Versicherungsvorstand gegen eine reine Fokussierung auf das Geschäft mit den Zusatzversicherungen aus. Selbst, wenn jeder gesetzlich Versicherte eine solche Police besäße, würden lediglich 50 Prozent des Geschäfts mit den Vollversicherungen erreicht.

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