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PKV: das sind die häufigsten Vorurteile

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Zahlreiche Mythen ranken sich um die Private Krankenversicherung (PKV). Vor allem vor dem Hintergrund der anhaltenden Diskussionen um die Einführung einer Bürgerversicherung, erscheint eine Klärung der häufigsten Irrtümer sinnvoll.

Diese verdienstvolle Aufgabe übernimmt die Wirtschaftswoche und listet zum Thema PKV die „zehn größten Irrtümer – und was tatsächlich stimmt“ auf. Interessant an dem Artikel ist unter anderem, dass manche der Irrtümer immer wieder als Argumente in der um Sachlichkeit bemühten Debatte um PKV und Bürgerversicherung eingesetzt wird.

Ein Irrtum ist der, dass die PKV für Gutverdiener immer lohnt. Grundsätzlich steht außer Frage, dass die Leistungen in der privaten Krankenversicherung besser sind, doch sollte unbedingt auch ein ausreichendes finanzielles Polster vorhanden sein. Der Grund liegt in den anhaltend niedrigen Zinsen, die in der Tat dafür sorgen, dass die Prämien für die PKV kontinuierlich ansteigen. Abhilfe schafft jedoch ein Wechsel in den Basistarif bzw. den Standardtarif.

Apropos Prämienerhöhungen: diese sind im Alter nicht zwingend besonders stark ausgeprägt. Die Kalkulation basiert weniger auf dem Alter als auf dem Gesundheitszustand der Versicherten und sind diese überdurchschnittlich gesund, so kann es auch teilweise zu geringeren Steigerungen kommen.

Die Frage, ob eine PKV all das übernimmt, was ein Arzt für notwendig hält, lässt sich pauschal nicht so beantworten. In manchen Situationen ist die vorherige Ausarbeitung eines Heil- und Kostenplans zwingend erforderlich, um nicht eventuell selber in die Tasche greifen zu müssen.

Was auch nicht stimmt, ist die Aussage, dass mit dem Wechsel in einen günstigeren PKV-Tarif zwingend Leistungseinbußen einhergehen und stets ein Gesundheitscheck vorgenommen werden muss. Letzterer ist nur dann vonnöten, wenn es sich um einen Tarif mit mehr Leistungen handelt.

 

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