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PKV: das sind die häufigsten Vorurteile

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Kaum eine andere Versicherungssparte sorgt so sehr für Emotionen und steht so stark unter Rechtfertigungsdruck wie die Private Krankenversicherung (PKV). Dabei sind Kritiker schnell mit Vorurteilen bei der Hand, die jedoch einer genauen Prüfung meist nicht standhalten.

Pfefferminzia hat sich die Mühe gemacht und genau nachgeschaut, ob eine PKV im Alter tatsächlich unbezahlbar wird und ständig steigt. Komparativ zu den gesetzlichen Krankenkassen fallen die Steigerungen bei den Privaten sogar geringer aus und aufgrund der Altersrückstellungen wird für die Zeit der Rente gespart.

Hinzu kommt, dass die PKV allein 2017 noch eine Nettoverzinsung in Höhe von 3,5 Prozent auf die Altersrückstellungen erwirtschaftet hat und das Polster in diesem Jahr um 12,3 Milliarden Euro anwuchs.

Ob sich ein Wechsel nur bei jungen und gesunden Menschen lohnt ist ebenso vage formuliert, wie die Frage nach der Versicherung mit Kindern. Auch, wenn Kritiker etwas anderes suggerieren, lässt sich hier keine pauschale Aussage treffen. Eine Familie mit durchschnittlichem Verdienst und fünf Kindern könnte aber durchaus besser in der gesetzlichen Krankenversicherung untergebracht sein, wenngleich auch die PKV mittlerweile eine Art „Familientarif“ durch das Einräumen attraktiver Rabatte anbietet.

Fakt ist übrigens auch, dass die Leistungen in der PKV deutlich besser ist als die in der GKV und auch die Wartezeiten bei den Fachärzten geringer ausfallen. Ebenfalls gelingt ein Wechsel zurück immer dann, wenn man unter 55 Jahre alt ist und unter die Versicherungspflichtgrenze fällt. Es sind genau diese Informationen, die in einer emotionalisierten Debatte gerne vorenthalten werden.

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