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PKV: Bundesregierung verabschiedet E-Health-Gesetz

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Versicherte in der privaten Krankenversicherung (PKV) oder auch einer gesetzlichen Krankenversicherung können sich schon jetzt auf das neue E-Health-Gesetz einstellen. Die Bundesregierung hat den entsprechenden Entwurf zur digitalen Kommunikation zwischen Ärzten, Apotheken, Kliniken und Patienten vor wenigen Wochen beschlossen.

Details lassen sich auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit nachlesen. Derzeit befindet sich das neue Gesetz in der Abstimmung durch das Parlament, die jedoch problemlos erfolgen sollte. Ziel ist die Schaffung einer technischen Infrastruktur zur sicheren Übermittlung von Gesundheitsdaten innerhalb der nächsten drei Jahre.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Dadurch, dass Ärzte oder auch Kliniken die Informationen über ihre Patienten elektronisch verwalten, wird eine Fülle an „Papierkram“ gespart. Darüber hinaus ist auch die Übermittlung via Mausklick möglich bzw. Daten können zeitnah angefordert und eingesehen werden.

Geplant ist, dass die Ärzte eine zusätzliche Vergütung für die Datenpflege erhalten. Zudem besteht – auf Wunsch der Versicherten – ab 2018 die Möglichkeit, Notfalldaten direkt auf der Gesundheitskarte abzuspeichern. Beispiele hierfür sind Vorerkrankungen, Allergien, Blutgruppe etc.

Seitens der gesetzlichen Krankenkassen wurde der Gesetzesvorstoß bereits kritisiert. Als problematisch wird vor allem das mangelnde Mitspracherecht bei der Umsetzung angesehen. Zwar sind nun die Nutzungsmöglichkeiten für die elektronische Gesundheitskarte deutlich erkennbar, doch wäre eine Abstimmung mit den Versicherten bzw. Kassen wünschenswert gewesen.

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