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PKV: Billigwerbung durch Unterlassungserklärungen verhindert

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Eine Private Krankenversicherung (PKV) für nur 59 Euro monatlich? Das kann und wird es nicht geben. Nichtsdestotrotz werben immer noch manche unseriöse Billiganbieter mit derartigen Preisen – sehr zum Leidwesen der Branche.

Bereits vor rund einem Jahr hat der PKV -Verband mit Abmahnungen begonnen und verzeichnet nun die ersten Erfolge. Wie das Versicherungsjournal berichtet, kam es mittlerweile zu fünf Abmahnungen bzw. der Unterzeichnung von fünf Unterlassungs-Erklärungen durch die Billiganbieter.

Einer der Gründe, die gegen die Billiganbieter angeführt werden, ist die Irreführung potenzieller Kunden. In den meisten Fällen existieren die beworbenen Tarife überhaupt nicht und dienen lediglich als Lockangebote. Hinzu kommt, dass mit dem Ausfüllen der bereitstehenden Formulare oftmals Bestellungen ausgelöst oder  auch nur Adressen gesammelt werden.

Der PKV -Verband hat aus diesem Grund acht bundesweit tätige Anbieter abgemahnt und bereits in fünf Fällen Erfolge verzeichnet. Problematisch ist dabei allerdings, dass hinter vielen der Lockanzeigen Internetadressen im Ausland stehen, bei denen eine Strafverfolgung wenig erfolgversprechend ist.

Um im Kampf gegen unseriöse Markteilnehmer erfolgreich zu sein, hofft der Verband zudem auf die Mithilfe der einzelnen Versicherungsgesellschaften. Wenn diese verhindern, dass ihre Werbung auf den betreffenden Seiten geschaltet wird, kann den Betrügern schnell der Geldhahn zugedreht werden. Das gilt auch für die Verwendung von Firmenlogos, die naturgemäß bestens als „Lockvögel“ geeignet sind.

 

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