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PKV: Beitragssteigerungen besser in kleinen Schritten

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Dass es in der Privaten Krankenversicherung (PKV) gelegentlich zu Beitragsanpassungen kommen kann, wird von den wenigsten Versicherten als problematisch angesehen. Es ist dabei nur wichtig, dass die Erhöhungen in kleinen und nachvollziehbaren Schritten erfolgen.

Procontra Online präsentiert zu diesem Thema eine Marktstudie des Beratungsunternehmens MSR Consulting. Untersucht wurde die Zufriedenheit der zwölf größten Privaten Krankenversicherungen (PKV). Es zeigt sich dabei, dass die Zufriedenheit seit 2011 kontinuierlich angestiegen ist.

Interessant ist in diesem Kontext, dass vor rund drei Jahren ein Einbruch verzeichnet wurde. Der Zeitpunkt markiert ausgerechnet eine starke Erhöhung von insgesamt 31 Prozent, während beispielsweise für 2014 nur um durchschnittlich 19 Prozent erhöht wurde.

Die Studie beweist somit, dass sich „frequente Beitragsanpassungen mit einem in der Kundenwahrnehmung geringen Anstieg weniger negativ auswirken als seltene hohe Anpassungen“, vulgo: dass PKV-Versicherte begründete Beitragserhöhungen in kleinen Schritten meist als unproblematisch ansehen.

Ein weiterer Aspekt der Untersuchung zeigt, dass Kunden von Ausschließlichkeitsvertrieben deutlich zufriedener als die klassischen Maklerkunden sind. Als einer der Gründe sieht die MSR, dass Kunden von Maklern einen höheren sozioökonomischen Status innehaben und daher kritischer sind. Hinzu kommt aber auch, dass bei einer Ausschließlichkeitsorganisation mehr Spielraum in den Verhandlungen mit dem Versicherer besteht. Mit anderen Worten kann dieser sein Image und sein Markenbild leichter zum Positiven beeinflussen und ist nicht so stark von der Arbeit des Maklers abhängig.

Für die Studie „Kundenorientiertes Benchmarking von Prozessen zur Unternehmens-Steuerung“ (KUBUS) wurden 12.000 Haushalte telefonisch befragt.

 

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