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PKV: Beitragserhöhung deutlich geringer als erwartet

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Beitragserhöhungen im zweistelligen Prozentbereich? Dies wurde vielen Tarifen der Privaten Krankenversicherung (PKV) prognostifizert. Offensichtlich fällt das Beitragsplus nun aber deutlich geringer aus. Was die vielerorts betriebene Panikmache wieder einmal Lügen straft.

Das Versicherungsjournal wartet in diesem Zusammenhang mit konkreten Zahlen auf und spricht von Erhöhungen zwischen 0,6 und maximal sieben Prozent. Die Quelle sind die einzelnen Versicherer, die über ihre Tarife Auskunft gegeben haben. In der Presse war indes von einem durchschnittlichen Plus in Höhe von acht Prozent die Rede.

An der Befragung nahmen die 18 größten Anbieter für Vollversicherungen in der PKV teil und lediglich ein Anbieter (Landeskrankenhilfe VVaG) verweigerte die Aussage. Entsprechend kann davon ausgegangen werden, dass die aktuellen Zahlen deutlich valider sind, zumal sie keine Prognose zeigen, sondern  tatsächlich erfolgte Erhöhungen widerspiegeln.

Ebenfalls scheinen viele Erhöhungen doch erst im kommenden Jahr zu erfolgen. Oftmals wurde in diesem Bereich der 1. März oder 1. April 2017 als Stichtag genannt und nicht schon der 1. Januar, wie ebenfalls berichtet wurde.

Warum der Unterschied? Das Versicherungsjournal spekuliert darüber, dass die Entnahme aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) nicht einbezogen wurde. Am Beispiel der Halleschen zeigt sich, dass hierdurch zumeist maximal 20 Euro Mehrbeitrag zu Buche schlagen und bei einem Viertel der Versicherten sogar Beitragssenkungen erzielt werden.

Es zeigt sich also wieder einmal, dass Berichtet über die PKV erst einmal mit Vorsicht zu genießen sind….

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