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PKV-Beitragsanpassungen: tendenziell mehr Erhöhungen

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Bislang wurde über die Bilanz der aktuellen Beitragsanpassungen in der Privaten Krankenversicherung (PKV) nur gemutmaßt. Nun steht fest, dass es unter dem Strich eher zu Erhöhungen als zu Tarifsenkungen gekommen ist. Diese Tendenz war jedoch auch schon in den vergangenen Jahren zu beobachten.

Das Statistik-Portal Pfefferminzia hat das Thema aufgegriffen und berichtet darüber, dass im Jahr 2016 17 Prozent der Beiträge erhöht und nur neun Prozent gesenkt wurden. 2015 lagen die Zahlen noch bei 14 bzw. sieben Prozent.

Betroffen waren vor allem Tarife für die junge Altersgruppe, was einen Großteil der Kritik konterkariert. In manchen Medien ist immer wieder von Kostenexplosionen im Alter die Rede, die durch die jetzigen Anpassungen gerade vermieden werden kann.

Im Jahr 2017 soll sich der aktuelle Trend des Anpassungen fortsetzen. So gehen Analysten davon aus, dass es bei den Tarifen für die 40- bis 50-jährigen Versicherten in 20 Prozent der Fälle zu Erhöhungen kommt und selbiges bei 30 Prozent der Über-30-Jährigen gilt.

Interessant ist in diesem Kontext jedoch der Vergleich zwischen den aktuellen Anpassungen und denen aus der Zeit vor Einführung der Unisex-Tarife. Hier zeigt sich, dass die Einführung der neuen Tarife gewirkt hat und sich die Notwendigkeit der Anpassungen reduziert hat oder – wie es im Artikel heißt-:

Die aktuellen Anpassungen liegen aber immer noch unter den Anpassungswerten der Tarifgenerationen vor Unisex. Ebenso verhält es sich mit der Anzahl der angepassten Tarife

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