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PKV: Ausgaben für Heilpraktiker gestiegen

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In der Privaten Krankenversicherung (PKV) sind die Ausgaben für Behandlungen durch Heilpraktiker überproportional angestiegen. Das geht aus dem PKV -Rechenschaftsbericht für 2016 hervor. Insgesamt wird jedoch lediglich eine geringe Steigerung verzeichnet und die Beitragseinnahmen stiegen ebenfalls und zwar um 1,2 Prozent.

Genaue Zahlen präsentiert die ÄrzteZeitung. Dort heißt es unter anderem, dass sich die Kosten für die ambulante Arztbehandlung im Schnitt um 3,4 Prozent erhöht haben, wobei die Kosten für die Heilpraktikerbehandlung mit einem Plus in Höhe von 5,8 Prozent überpropotional vertreten ist. Selbiges gilt auch für Arzneien und Verbandmittel mit einem Plus in Höhe von 4,2 Prozent.

Wirft man einen Blick auf die gesamten Leistungsausgaben, so hat sich der Anstieg verlangsamt. 2016 waren es drei Prozent mehr als noch im Vorjahr, während die Steigerung von 2014 auf 2015 bei 4,1 Prozent lag.

Geblieben ist die hohe Relevanz der Vollversicherung. In der PKV nimmt diese einen Anteil von 70,1 Prozent des Umsatzes ein und erwirtschaftet Beitragseinnahmen in Höhe von 26,1 Milliarden Euro. Die Zahlen sind trotz eines leichten Rückgangs der Versicherten um 0,2 Prozent weiterhin positiv. Derzeit sind 8,8 Millionen Menschen in der PKV versichert. Das Neugeschäft geht seit 2013 wieder kontinuierlich aufwärts und auch der Wechselsaldo gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung gestaltet sich wieder positiver als noch vor einigen Jahren.

Zugelegt hat die Zahl der Versicherten in den Sozialtarifen der PKV. Im Standardtarif sind derzeit 47.300 Personen versichert, im Basistarif sind es noch einmal 30.300.

Zuletzt offenbart ein Blick auf die Altersrückstellungen prall gefüllte Kassen. Der Zuwachs liegt bei 5,9 Prozent, womit nun 233 Milliarden Euro bereitstehen.

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