Rundum Versicherungsblog

Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

PKV: Aufpassen bei der Steuererklärung

| Keine Kommentare

Alle Jahre wieder steht die Steuererklärung an. Wer eine Private Krankenversicherung (PKV) abgeschlossen hat, kann die gezahlten Beiträge im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen geltend machen. Doch gelten dabei strenge Regeln und einige Einschränkungen.

Inar.de greift dieses Thema auf und weist darauf hin, dass nach dem Gesetz lediglich der Beitragsanteil steuerrelevant ist, der den Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse entspricht. Mit anderen Worten müssen Module, die darüber hinausgehen, von der angegebenen Summe abgezogen werden. Beispiele hierfür sind die Chefarztbehandlung, Krankengeld oder auch das Einbettzimmer.

Damit nicht genug, denn auch die Ausgaben, die im Rahmen der Selbstbeteiligung vorgenommen wurden, fallen nur ab dem Erreichen einer bestimmten Grenze steuermindernd ins Gewicht. Eine Alternative stellt das Ansetzen im Feld der „außergewöhnlichen Belastungen“ dar. Hier richtet sich die Belastungsgrenze nach dem jährlichen Einkommen und wird individuell festgelegt. Wer beispielsweise als Ehepaar mit drei Kindern 40.000 Euro verdient, braucht lediglich die 400 Euro- Marke zu überschreiten, bei einem kinderlosen Ehepaar mit 52.000 Euro Einkommen, wird die zumutbare Belastung mit 3.100 Euro festgelegt. Bedingung ist allerdings, dass nicht schon die Kassen die Kosten übernommen haben.

Informationen über die richtige Ansetzung bei der Einkommenssteuer geben sowohl ein versierter Versicherungs- als auch ein Steuerberater. Gesetzliche Grundlage ist das Bürgerentlastungsgesetz, das Anfang 2010 in Kraft getreten ist.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.