Rundum Versicherungsblog

Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

PKV: Anpassungen im Standardtarif erforderlich

| Keine Kommentare

Der Standardtarif in der Privaten Krankenversicherung (PKV) wird ab dem 1. Juli 2018 erhöht. Auslöser hierfür ist vor allem die Diskrepanz zwischen dem Rechnungszins und dem aktuariellen Unternehmenszins (AUZ). Bei Letzterem handelt es sich um ein Verfahren, mit dem eine Senkung des Rechnungszinses bei einem Versicherungsunternehmen überprüft wird.

Wie Procontra Online berichtet, wird die Höhe der Beitragssteigerung in jedem Vertrag individuell ermittelt und gegenüber dem Versicherten kommuniziert. Betroffen sind ausschließlich die Tarife für Männer. Folgt man Experten, so könnte der derzeitige Rechnungszins in Höhe von 3,5 Prozent auf einen Wert zwischen 2,5 und 2,2 Prozent gesenkt werden.

Ausschlaggebend ist der AUZ, der sich auch als „zu erwartender Anlageerfolg auf Basis der unternehmensindividuellen Anlagestrukturen und der Zinssituation“ übersetzen lässt. Die Prognose über den AUZ stammt von der BaFin und wird den PKV- Anbietern mitgeteilt. Für den Fall, dass der Wert unterhalb dem des aktuellen Rechnungszinses liegt, kommt es zu einer Beitragsanpassung, die auch bestehende Policen betrifft.

Der Standardtarif entspricht maximal dem Höchstsatz der gesetzlichen Krankenversicherungen. Möglich ist ein Wechsel für langjährige PKV-Kunden im Alter von mindestens 55 Jahren, deren Police vor 2009 abgeschlossen wurde.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.