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PKV: Altersrückstellungen sorgen für wachsende Volkswirtschaft

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Die Altersrückstellungen in der Privaten Krankenversicherung (PKV) wachsen stetig an. Bemerkenswert ist dabei die mittlerweile unbestrittene volkswirtschaftliche Bedeutung des Kapitaldeckungsverfahrens, auf die das wissenschaftliche Institut der PKV hinweist.

Im Versicherungsjournal findet sich hierzu ein interessanter Artikel, der die Studie mit dem Titel „Volkswirtschaftliche Wirkungen der Alterungsrückstellungen in der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung“  aufgreift. So wurde im Jahr 2015 eine Summe in Höhe von 220,1 Milliarden Euro erreicht.

Vergleicht man diese Zahl mit 1996, so zeigt sich eine enorme Steigerung. Seinerzeit lag die Summe bei gerade 33,3 Milliarden und wurde entsprechend – über den Daumen gerechnet – um den Faktor 7 gesteigert.

Konkret bedeuten die Zahlen jedoch auch, dass die Versicherten in der PKV in den letzten zwei Jahrzehnten 186,8 Milliarden Euro zur Nettoersparnisbildung der deutschen Volkswirtschaft beigetragen haben. Dank dieser Summen werden sowohl Investitionen erleichtert als auch profitiert die die gesetzliche Sozialversicherung, da es zu Einkommenssteigerungen bei ihren Versicherten kommt und mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse geschaffen werden.

Setzt man die Zahlen für die PKV in Relation zur gesamten Nettoersparnis in Deutschland, so liegt der Wert relativ konstant bei 5,1 Prozent (gegenüber 5,4 Prozent im Vorjahr). Der Rückgang lässt sich dadurch begründen, dass die Nettoersparnis noch stärkere Anstiege als die PKV-Rückstellungen zu verzeichnen hat.

Ein weiterer positiver Effekt der PKV- Rücklagen liegt in der Stabilisierung des Kapitalmarkts, was auch in der antizyklischen Entwicklung gegenüber der Gesamtwirtschaft begründet ist.

 

 

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