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PKV: Altersrückstellungen im Auge behalten

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Die Private Krankenversicherung überzeugt gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen vor allem durch bessere Leistungen. Wer jedoch lediglich nach einer kostengünstigen Alternative sucht, sollte genau nachrechnen.

Das Investment greift das Thema PKV auf und gibt einige Tipps, wie eine Private Krankenversicherung auch im Alter bezahlbar bleibt. Fakt ist, dass sich in jungen Jahren vor allem von Gutverdienern eine Menge Geld sparen lässt. Wer in der gesetzlichen Krankenkasse den Höchstbetrag zahlt, wird mit monatlich bis zu 750 Euro zur Kasse gebeten.

Ein vergleichbarer Tarif in der PKV kostet jedoch lediglich 550 Euro (am Beispiel eines 35-Jährigen) und bietet zudem bessere Leistungen. Im Alter ist es jedoch so, dass die gesetzliche Krankenkasse günstiger wird und die Kosten für die PKV steigen.

Was vielerorts als Problem gebrandmarkt wird, bedarf lediglich einer guten Altersvorsorge und der richtigen Organisation. Mittlerweile dürfte hinlänglich bekannt sein, dass eine PKV komplett aus eigener Tasche finanziert wird, weswegen vor allem die Altersrückstellungen in den Fokus rücken. Diese werden mit garantierten 2,75 Prozent verzinst und sorgen für ein solides Polster, damit die Beiträge im Alter nicht ins Unermessliche ansteigen. Dabei gilt die einfache Faustformel, dass mehr Ersparnis in jungen Jahren günstigere Beiträge im Alter bedeuten.

Weitere Faktoren sind die RfB-Quote, die Nettorendite, die Wachstumsrate und die Zuführung zur Altersrückstellung, mit denen sich die einzelnen Versicherer untereinander vergleichen lassen. Man kann daran ablesen, wie solide ein Unternehmen wirtschaftet und wie stabil ein Tarif bleibt.

Zuguterletzt sollte man möglichst selten die PKV wechseln, um in den Genuss der vollen Altersrückstellungen zu kommen und den Einstieg in die PKV so früh wie möglich wählen.

 

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