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PKV: Altersrückstellungen bleiben konstant

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Die Altersrückstellungen in der Privaten Krankenversicherung (PKV) scheinen derzeit noch dem niedrigen Zinsniveau zu trotzen. So sind die Beträge in den Jahren zwischen 2010 und 2013 sogar von 11,4  auf 12,7 Milliarden Euro angewachsen, wie das wissenschaftliche Institut der PKV bekannt gibt.

In der Frankfurter Allgemeinen wird das Thema umfassend diskutiert und auch die Frage nach Möglichkeiten der Alterssicherung gestellt. Fakt ist, dass die gesetzlichen Krankenkassen derzeit mit Beitragserhöhungen für eine Kompensation des demographischen Wandels sorgen. Die PKV kalkuliert hingegen für jeden Geburtsjahrgang und ist damit vermutlich besser aufgestellt.

So weist auch die Vorstandsvorsitzende der Allianz Private Krankenversicherung, Birgit König, darauf hin, dass die Anbieter der PKV bzw. ihr Unternehmen „immer noch 100 bis 125 Basispunkte mehr erzielt als Privatanleger“. Das Geld der Privaten Krankenversicherungen muss dabei nicht zwingend in den festverzinslichen Werten liegen, sondern kann auch in Unternehmensanleihen, Aktien oder auch in Infrastruktur investiert werden.

Gegenüber dem Höchstsatz in der gesetzlichen Krankenversicherung ist die PKV immer noch deutlich besser aufgestellt und bietet zudem ein günstigeres Tarifmodell. Berechnungen gehen davon aus, dass in den Unisex-Tarifen ein Rechnungszins von 2,75 Prozent von allen Anbietern auf dem Markt erwirtschaftet wird, 15 von 34 Unternehmen liegen sogar noch bei mehr als vier Prozent.

Hinzu kommt, dass die Abschlusskostenquote in den vergangenen fünf Jahren von 8,5 auf 6,4 Prozent gesenkt wurde, womit ebenfalls der Druck auf die Beiträge abgemindert werden konnte. Mit anderen Worten wird die PKV im Vergleich zu den gesetzlichen Krankenkassen wohl noch eine Weile die Nase vorn behalten.

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