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Pflegeversicherung: Reformen ab 2017

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Entwurf angenommen. Die Reform der Pflegeversicherung kann – wie geplant – ab 2017 in Kraft treten. Ein entsprechender Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) wurde vom Bundeskabinett gebilligt. Es geht vor allem um die bessere Integration von Demenzkranken in das Pflegesystem.

Eine umfangreiche Übersicht liefert unter anderem das Handelsblatt. So heißt es, dass die drei bisher gültigen Pflegestufen durch fünf Pflegegrade ersetzt werden. Die Grade eins bis drei stehen für geringe, erhebliche und schwere Beeinträchtigungen, Grad vier für schwerste und Grad fünf für „besondere Anforderungen an die pflegerische Versorgung

Entscheidend ist die Frage, welche Lebensbereiche noch selber übernommen werden können und wie mobil eine zu pflegende Person noch ist. Neu dabei ist eine stärkere Einbeziehung der kognitiven Fähigkeiten und der psychischen Disposition.

Für die bisherigen Pflegestufen wird natürlich Bestandsschutz gewährleistet und selbst eine Neu-Untersuchung soll nicht zu einer Herabstufung führen können. Diejenigen, die neu ins Pflegesystem fallen, könnten jedoch Nachteile erleiden.

Zu den Neuregelungen zählt beispielsweise die Zahlung von Rentenbeiträgen für diejenigen, die Angehörige innerhalb der Familie pflegen. Zudem sollen dauerhaft Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt werden, sofern für die Pflege ein Beruf niedergelegt wird.

Formal tritt das Gesetz dann 2016 in Kraft, die neuen Leistungen werden dann erstmals ab 2017 gezahlt bzw. festgesetzt und um vier Prozent höher als bisher liegen.

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