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Pflegeversicherung: private Lösungen schließen Versorgungslücken

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Das Thema Pflege wird gerade von jüngeren Menschen oftmals vernachlässigt. Dabei drohen im Alter erhebliche finanzielle Engpässe, die im schlimmsten Fall den Geldbeutel der Angehörigen belasten. Die gesetzlichen Pflegeversicherungen geraten bereits bei der Pflegestufe 1 an ihre Grenzen, sodass der tatsächliche Geldbedarf um einige hundert Euro höher liegt.

n-tv versucht sich an einem Gesamtbild der einzelnen Möglichkeiten einer privaten Zusatzversicherung. Da ist beispielsweise die Pflegetagegeldversicherung, bei der ein Tagegeld in einer bestimmten Höhe vereinbart wird. Wie dieses Tagegeld verwendet wird, liegt ganz im Ermessen des Versicherungsnehmers.

Folgt man „Stiftung Warentest“, so belaufen sich die Kosten für einen guten Tarif auf rund 90 Euro im Monat für einen 55-jährigen Modellkunden.

Etwas günstiger liegt die Pflegekostenversicherung, mit der die tatsächlich entstehenden Kosten versichert werden. Entsprechend muss stets die Rechnung eines professionellen Pflegedienstes vorgelegt werden und wird erstattet. Kostenpunkt: ca. 67 Euro im Monat, wobei naturgemäß das Alter des Versicherten eine große Rolle spielt.

Zuletzt existiert auch eine Pflegerentenversicherung, die mit 190 Euro im Monat zu Buche schlägt. Je nach Pflegebedürftigkeit wird eine monatliche Rente gezahlt und Beitragssteigerungen sind in aller Regel nicht vorgesehen. Nichtsdestotrotz ist diese Variante überaus kostenintensiv.

Nicht aufgeführt sind flexible Pflegezusatzversicherungen, die jedoch ebenfalls zu erwähnen sind. Ein gutes Beispiel bietet die Hallesche mit dem Tarif OLGAflex, bei dem sich sowohl die Beiträge als auch die Leistungen individuell wählen lassen.

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