Rundum Versicherungsblog

Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

Pflegeversicherung: PKV fordert Kapitaldeckung

| Keine Kommentare

Die Privaten Krankenversicherer (PKV) fordern eine höhere Kapitaldeckung in der Pflegeversicherung. Darüber hinaus folgt der Hinweis, dass die Kosten für die private Pflegeversicherung vielfach überschätzt werden und daher kein ausreichender Schutz existiert.

Die Ärztezeitung zitiert unter anderem Uwe Laue, den scheidenden PKV-Verbandsvorsitzenden, der unterstreicht, dass die PKV im Bereich der Absicherung des Pflegerisikos die Nase vorn hat und ein besser funktionierendes System bietet. Dies wurde im Rahmen der Jahrestagung des Verbands in Berlin noch einmal unterstrichen.Würde die Umlagefinanzierung durch Elemente der Kapitaldeckung ergänzt, so ließe sich das komplette Pflegerisiko abdecken. Dies funktioniert auch schon durch eine private Pflegezusatzversicherung oder den Pflege-Bahr, bei dem es sich um eine staatlich geförderte private Pflegeversicherung handelt. Die Resonanz auf die entsprechenden Angebote hält sich allerdings noch in engen Grenzen und so existieren gerade einmal 878.100 geförderte Verträge, was 4,5 Prozent der Pflegeversicherten in Deutschland entspricht.

Folgt man den Ergebnissen von Umfragen, so ist der Bedarf eindeutig vorhanden: 57 Prozent möchten bei Eintritt einer Pflegebedürftigkeit nicht auf staatliche Unterstützung oder ihre Familie angewiesen sein, 46 Prozent der Befragten sorgen sich, dass ihre Absicherung nicht ausreicht. Spannend ist, dass 51 Prozent der Personen, die weder eine private Pflegeversicherung besitzen, noch eine solche abschließen möchten, auf die hohen Kosten verweisen. Fakt ist jedoch, dass sich diese im niedrigen zweistelligen Bereich bewegen und damit meist problemlos zu leisten sind. Es würde sich lohnen, um im Fall der Fälle auf der sicheren Seite zu sein und die tatsächlichen Pflegekosten weitgehend abzudecken.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.