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Pflegeversicherung: ohne private Vorsorge erhebliche Finanzierungslücken

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Die gesetzliche Pflegeversicherung reicht nur in den seltensten Fällen aus. Auch nach den gravierenden Veränderungen im Bereich Pflegeversicherung hat sich nichts an den oftmals hohen Zuzahlungen geändert. Abhilfe kann eine private Pflegezusatzversicherung leisten.

In der NRZ findet sich zu diesem Thema ein lesenswerter Artikel, der beispielsweise darüber informiert, dass alle Bewohner eines Pflegeheimes seit Anfang des Jahres ein- und denselben Betrag bezahlen müssen. Der Grad der Pflegebedürftigkeit spielt dabei keine Rolle mehr.

Vergleicht man die einzelnen Pflegeheime, so ergeben sich ebenso unterschiedliche Beiträge wie bei einem Blick auf die verschiedenen Bundesländer. Im zitierten Artikel, der sich auf den Vergleich von bundesweit 11.400 Pflegeheimen bezieht, wird explizit der Vergleich mit einer „Teilkasko“ vorgenommen. Es ist sogar so, dass Bewohner eines Pflegeheims im Schnitt 1.700 Euro pro Monat aus eigener Tasche beisteuern müssen.

Die Summe ergibt sich aus dem Anteil an den Pflegekosten, der nicht von der Pflegeversicherung übernommen wird. Dazu addiert werden die Kosten für Unterkunft und Verpflegung und ein Anteil an den Investitionskosten. Sehr wichtig sind dabei auch die Personalkosten, die ebenfalls von Bundesland zu Bundesland variieren.

In den wenigsten Fällen sind die Heimbewohner ausreichend solvent, um die Beiträge alleine stemmen zu können. Entsprechend greifen in 30 Prozent der Fälle staatliche Hilfen. Wie sich dies ändern lässt, sorgt für Uneinigkeit seitens der Politik. Die Ansätze reichen von einem Ausbau in Richtung einer „Vollkasko“ bis hin zur Stärkung der privaten Vorsorge.

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