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Pflegeversicherung: Eigenanteil für Pflegeheime steigt stetig

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Der Anteil, den pflegebedürftige Personen bei Unterbringung in einem Pflegeheim aus eigener Tasche bezahlen müssen, steigt stetig an. Dies geht aus einer Statistik des Verbandes der Privaten Krankenversicherer (PKV) hervor, die allein in diesem Jahr ein Plus in Höhe von acht Prozent gegenüber 2017 ermittelten.

n-tv.de weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Eigenanteil im Schnitt bei 1.831 Euro liegt, wobei sich die Kosten für die einzelnen Bundesländer stark voneinander unterscheiden. Besonders teuer sind demnach Nordrhein-Westfalen mit durchschnittlich 2.326 Euro im Monat vor dem Saarland mit 2.247 Euro und Baden-Württemberg und Berlin mit jeweils 2.098 Euro monatlicher Eigenbeteiligung.

In Sachsen und Sachsen-Anhalt sind Heimplätze hingegen mit 1.201 Euro bzw. 1.205 Euro besonders günstig. Gründe für die unterschiedlichen Preise sind die Personalkosten, auf die rund 80 Prozent der Budgets in den Pflegeheimen entfallen.

Folgt man der Deutschen Stiftung Patientenschutz, so ist der Hälfte der betroffenen Personen nicht möglich, die Kosten für das Pflegeheim aus eigener Kraft aufzubringen, was angesichts einer durchschnittlichen Rente von bundesweit rund 1.300 Euro nicht verwunderlich ist.

Von dieser Seite wird gefordert, dass die Pflegeversicherung einspringt und wieder die kompletten Pflegekosten übernimmt. Eine oftmals günstige Alternative stellen private Pflegeversicherungen dar, die teilweise sogar staatlich gefördert werden. Wer hier früh genug und in ausreichendem Maße abschließt, hat im Alter deutlich bessere Karten.

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