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Pflegeversicherung: das ändert sich 2017

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Seit 1995 existiert die gesetzliche Pflegeversicherung und stand zuletzt immer wieder in der Diskussion. Die Folge ist eine umfassende Veränderung ab dem kommenden Jahr. So werden ab 2017 nicht mehr nur drei Pflegestufen, sondern fünf Pflegegrade eingeführt. Auf diese Weise lassen sich die Interessen von rund 1,6 Millionen Menschen mit Demenzerkrankung besser wahrnehmen – wie seitens des Krankenkassen-Spitzenverbands argumentiert wird.

Über die weiteren Änderungen informiert RP Online. Natürlich werden all diejenigen, die bereits 2016 einen Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung gestellt haben, problemlos und ohne neue Antragsstellung oder Prüfung in das neue System übernommen.

Abgeschafft wird offensichtlich das Messen der benötigten Unterstüzung in zugebilligten Minuten. An diese Stelle tritt die Frage, ob eine entsprechende Aktivität ohne Hilfe durchgeführt werden kann oder nicht. Die Präsidentin des Sozialverbandes VdK sieht sogar einen regelrechten „Paradigmenwechsel„.

Zu erwarten sind zum einen mehr Leistungen für die Versicherten, zum anderen werden mehr Pflegekräfte eingestellt. Nichtsdestotrotz dürfte die Versorgungslücke weiter bestehen bleiben, sodass jedem potenziell Betroffenen dringend zum Abschluss einer privaten Pflege-Zusatzversicherung zu raten ist. Zahlreiche Experten sind sich einig, dass auch nach der neuen Regelung die gesetzliche Pflegeversicherung in den meisten Fällen unzureichend ausfällt.

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