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Pflegereform: mehr Leistungen für Kunden der PKV

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Nachdem der Bundestag Mehrleistungen für Pflegebedürftige beschlossen hat, könnte es auch zu Beitragsanpassungen bei den gesetzlichen Krankenversicherungen und der Privaten Krankenversicherung (PKV) kommen.

Wie der Versicherungsbote dokumentiert, wird die Pflegeversicherung mit Beginn des neuen Jahres beispielsweise in Pflegestufe III 1.612 Euro anstelle der bisherigen 1.550 Euro dazuzahlen. Das entspricht einer Steigerung von vier Prozent, die auch in den anderen Pflegestufen umgesetzt wird.

Neben den finanziellen Zuwendungen werden auch die Pflegeleistungen deutlich ausgeweitet. Seitens der Bundesregierung wurde der Beitragssatz für die gesetzliche Pflegeversicherung um 0,3 Prozentpunkte angehoben. Der Höchstbetrag liegt dann bei 96,94 Euro anstelle der bisherigen 83,02 Euro.

Auch in der privaten Pflegeversicherung werden die Beiträge für die Pflegeversicherung im Schnitt um elf Prozent erhöht. Inwieweit und in welcher Höhe sich diese Steigerung auswirkt, kommt auf den Versicherungsbeginn und das Alter des Versicherten an. Fest steht jedoch, dass der Höchstbetrag auch hier weiterhin dem des Maximalbetrags in der gesetzlichen Pflegeversicherung entspricht.

Unabhängig von der Leistungserhöhung ist davon auszugehen, dass zwischen dem tatsächlichen Pflegebedarf und der gezahlten Summe eine erhebliche Lücke klafft. Die Kosten für eine Heimunterbringung in Pflegestufe III belaufen sich beispielsweise auf rund 3.300 Euro, zu denen lediglich 1.612 Euro gezahlt werden. Es empfiehlt sich daher, den Differenzbetrag durch eine Pflegezusatzversicherung abzusichern. Bereits mit dem so genannten „Pflege-Bahr“ lässt sich so ein Zuschuss in Höhe von monatlich 600 Euro erzielen – und das bei einem EIgenbetrag von gerade einmal zehn Euro monatlich.

 

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