Rundum Versicherungsblog

Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

Pedelec: Tuning sorgt für Verlust des Versicherungsschutzes

| Keine Kommentare

Wer sein Pedelec versichern möchte, kann dies ohne Weiteres tun. Es ist dabei jedoch unbedingt vonnöten, dass man sich an die Spielregeln hält und das Elektrofahrrad nicht aufmotzt. Die Rede ist vom grundsätzlich möglichen Tuning, mit dem sich die Höchstgeschwindigkeit in die Höhe schrauben lässt.

Die TZ schildert entsprechende Fälle und weist darauf hin, dass ein getuntes Pedelec schlichtweg als Kraftfahrzeug anzusehen ist. Entsprechend einer Information des Zweirad-Industrie-Verbandes (ZIV) geht somit auch der Status als Fahrrad verloren und der für das Fahrrad abgeschlossene Versicherungsschutz verliert seine Gültigkeit.Bei einem Unfall erhält man in vielen Fällen eine Teilschuld, kann seinen Führerschein einbüßen und auch die private Haftpflichtversicherung winkt bei der Schadensregulierung ab. Ein Pedelec darf eine maximale Motorleistung von 250 Watt nicht überschreiten und auch nicht schneller als 25 km//h fahren.

Einen Ausweg schaffen S-Pedelecs, die explizit bis zu einem Tempo von 45 km/h zugelassen sind. Hierfür sind ein Versicherungskennzeichen und ein Führerschein erforderlich und man benötigt zudem stets einen Helm. Legales Tuning ist allerdings nicht möglich, ohne den entsprechenden Status zu verlieren.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.