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Neues Patientenrechtegesetz nutzt auch PKV -Versicherten

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Nun ist das neue Patientenrechtegesetz also auch durch den Bundesrat gekommen. Seit dem 1. Februar ist die Neuregelung in Kraft und bedeutet auch für Versicherte in der PKV eine Verbesserung.

Neu beschlossen wurde beispielsweise die Verlängerung der Kündigungsfristen. Was mehr Spielraum für die  Versicherten schafft. Im Mittelpunkt steht aber sicherlich die Informationspflicht durch die Ärzte.

So ist es für jeden Versicherten in der PKV fortan möglich, Einblick in seine Patientenakte zu nehmen. Bislang waren hierfür teilweise umfangreiche Gerichtsverfahren erforderlich. Auch andere Ärzte sind nicht mehr vonnöten, um die eigenen Daten einzusehen.

In einem weiteren Schritt wurden auch die Krankenkassen bzw. – Versicherungen dazu verpflichtet, die Rechte ihrer Versicherten besser wahrzunehmen. Das soll unter anderem bei der Erstellung von Gutachten greifen. Weitere Vorteile erläutert das Tarife-Verzeichnis. Hier ist auch von einer erweiterten Informationspflicht vor jeder Behandlung die Rede. Jeder Arzt muss dabei für den Patienten verständlich formulieren und jede PKV muss zudem innerhalb eines Zeitraums von drei Wochen über die Kostenübernahme entscheiden. Auf diese Weise ist für deutlich mehr Transparenz gesorgt.

Zuletzt wird im Fall eines groben Behandlungsfehlers die Beweislast von den Schultern der Patienten genommen. Fortan muss jeder Arzt in diesem Fall dokumentieren, dass er gemäß des Facharztstandards gehandelt hat.

Wer das komplette Patientenrechtgesetz lesen möchte, findet den Text auf der Webseite des Bundes.

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