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Österreich: Berufsunfähigkeitsversicherung im Trend

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Die Zeiten, in denen ÖsterreicherInnen durch die staatliche Invaliditätspension geschützt wurden, sind bald vorbei. Aus diesem Grund erlebt die Berunfsunfähigkeitsversicherung (BU) in unserem südlichen Nachbarland derzeit etwas höhren Zuspruch.

(Noch) auf niedrigem Niveau, versteht sich, denn laut Format.at wurden im Jahr 2011 lediglich 25.406 Verträge für eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ) abgeschlossen.

Der Grund für die Zurückhaltung der ÖsterreicherInnen liegt in der noch vorhandenen staatlichen Invaliditätspension. Diese wird jedoch für Männer im Schnitt mit 1.118 Euro, für Frauen sogar nur mit 773 Euro angesetzt. Wer zu den wenig verdienenden 25 Prozent der Bevölkerung gehört, muss sogar mit 837 Euro (Männer) bzw. 640 Euro (Frauen) über die Runden kommen.

Anfang 2014 soll die Berufsunfähigkeitspension für Personen unter 50 Jahren komplett abgeschafft werden. An Stelle der regelmäßigen Zahlungen treten ein verlängertes Krankengeld und die Finanzierung einer Umschulung. Bei Erkrankungen wie Burn-Out oder Depressionen dürfte der Umschulungsanspruch besonders schwer umzusetzen sein.

Es folgt daraus eine wachsende Nachfrage nach der klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). In Deutschland ist die BU bekanntlich eine der wichtigsten Policen überhaupt und auch in Österreich dürfte der Zuspruch enorm ansteigen.

Wichtig ist dabei, dass man sich an einen kompetenten Versicherungsberater wendet. Angesichts der geringen Versichertenzahlen ist dies gar nicht so einfach und so sollten österreichische Interessenten vor allem mit den großen und erfahrenen Unternehmen der Branche sprechen. Zahlreiche Unternehmen auf dem deutschen Markt, sind längst auch in Österreich tätig und können dort ihre Erfahrung aber auch ihre schiere Größe einbringen.

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