Rundum Versicherungsblog

Schadensregulierung, Berufsunfähigkeit und PKV News

Ombudsmann: weniger Beschwerden über die PKV

| Keine Kommentare

Die Zufriedenheit mit der Privaten Krankenversicherung (PKV) nimmt offenbar weiter zu. Zumindest lässt sich die rückläufige Zahl der Beschwerden beim zuständigen Ombudsmann in diese Richtung interpretieren.

Der „Focus“ liefert die Hintergründe und berichtet über insgesamt 5.875 eingegangene Beschwerden. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Rückgang um 1,2 Prozent. Die Daten stammen aus dem Jahresbericht der Schlichtungsinstanz für die PKV.

Wenn Probleme mit der PKV existieren, dreht es sich naturgemäß vor allem um die Schadensregulierung. Im Vordergrund stehen Auseinandersetzungen um die Erstattung von Heilbehandlungen, Aufenthalte im Krankenhaus und die Übernahme von Kosten für Arzneimittel sowie Heil- und Hilfsmittel. Auf dieser Bereiche entfallen 22,4 Prozent der Beschwerden.

Die Gebühren werden in 19,4 Prozent der dokumentierten Beschwerden bemängelt, was einer Steigerung um 4,8 Prozent entspricht. Hier muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass die PKV -Anbieter häufig genauer hinschauen und fehlerhafte Rechnungen der Ärzte oder Zahnärzte zurückweisen.

Zuguterletzt wurde in 13 Prozent der Fälle eine unterschiedliche Auslegung der PKV -Verträge an den Ombudsmann herangetragen.

Wirft man einen Blick auf die Themenbereiche, in denen es zu Beschwerden kam, so stehen Hörgeräte und Zahnimplantate auf den vorderen Plätzen. Hinzu kommen Einzelfälle wie das Anfordern eines Rettungshubschraubers, der dann nicht benötigt wurde, der Umgang mit Gefängnisinsassen mit PKV oder auch die Frage nach der richtigen Erstattung von Medikamentenkosten gegenüber einen Apotheker.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.