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Notlagentarif der PKV ist ein Erfolgsmodell

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Seit August 2013 existiert in der Privaten Krankenversicherung (PKV) der Notlagentarif. Das Ziel einer Überwindung einer zwischenzeitlichen finanziellen Notlage, wird nach Angaben der Versicherer weitgehend erreicht. Entsprechend gelingt der Mehrzahl der Vollversicherten wieder die Rückkehr in den ursprünglichen Tarif.

Die Ärztezeitung dokumentiert die Entwicklung des Tarifs und schreibt darüber, dass vor Einführung des Notlagentarifs ein Wechsel in den teureren Basistarif anstand und die Schuldenlast der säumigen Schuldner nur noch weiter anwuchs. Beim Notlagentarif liegen die monatlichen Versicherungsbeiträge bei gerade einmal rund 100 Euro.Der Nachteil des Notfalltarifs besteht darin, dass lediglich die Akutversorgung übernommen wird. Hinzu kommen Leistungen im Falle einer Schwangerschaft und Mutterschaft. Laut PKV Verband verweilen Versicherten im Schnitt ein Jahr im Notlagentarif und kommen dann aus eigener Kraft wieder heraus. Das wird auch durch die Zahlen unterstützt: bei Einführung waren 93.500 Versicherte im Notlagentarif untergebracht, 2014 waren es dann schon 114.000, doch Ende 2018 fiel die Zahl wieder auf 102.200 Personen.

Fakt ist, dass sich kein Versicherter in der PKV bewusst und aus freien Stücken für den Notlagentarif entscheiden kann. Die Entscheidung liegt stets bei der PKV und trägt der akuten finanziellen Situation Rechnung.

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