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Neuer Vorschlag zum Weiterbestand der PKV

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In Wahlkampfzeiten gehen die Themen im Bereich PKV so schnell nicht aus. Aktuell berichtet die ÄrzteZeitung über einen neuen Vorstoß der Bertelsmann Stiftung und des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv).

Geplant ist einerseits die Einführung einer Art Bürgerversicherung, andererseits aber auch die Beibehaltung der PKV. Eine Quadratur des Kreises? Ein wenig schon, doch scheint die Idee der integrierten Krankenversicherung durchaus Fürsprecher zu haben.

Am gestrigen Montag wurde ein Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, in dem dann auch Schlüsselfragen, wie die nach den Rückstellungen der PKV oder der Schaffung eines zentralen Gesundheitsfonds gestellt werden. Im nächsten Schritt soll dann Konvergenz zwischen den bestehenden Systemen geschaffen werden. Mit anderen Worten dürfte die PKV dann in den integrierten Krankenversicherungsmarkt eintreten.

Für die FInanzierung sind nachwievor Arbeitgeber und Arbeitnehmer verantwortlich. Hinzu kommen Steuermittel.

Seitens der PKV bzw. der entsprechenden Verbände wurde umgehend protestiert. So sei das bestehende System vor allem bei den Privaten weltweit eines der leistungsfähigsten. Laut PKV-Verbandsdirektor Volker Leienbach sind zudem die Wartezeiten der PKV -Versicherten gering und auch der medizinische Fortschritt hält schnell bei den Versicherten Einzug. Jedweder Eingriff durch die Politik würde diese Ausgangslage letztlich nur verwässern bzw. verschlechtern.

Seitens der Politik wurde der neue Plan bislang nicht kommentiert. Ob dieser am Ende wieder in der Schublade verschwindet oder im Wahlkampf eingesetzt wird, entscheidet sich vermutlich in den nächsten Wochen.

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