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Neue Strategien in der PKV gefordert

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Ist der derzeitige Rückgang an Versicherten in der Privaten Krankenversicherung (PKV) vorübergehend oder handelt es sich um ein ernst zu nehmendes Problem? Zu dieser Frage existieren unterschiedliche Ansichten, doch werden bereits interessante Ideen zu einem überarbeiteten Geschäftsmodell geäußert.

Bei Versicherungswirtschaft Heute wird eine Qualitätsoffensive gefordert und der aktuelle leichte Rückgang als beste Zeit für interne Weichenstellungen angesehen. Demnach existieren kaum noch preisliche Anreize gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen, weswegen Produktinnovationen gefragt sind.

Nach Ansicht des Kommentators sollten die PKV -Anbieter neue Kapitalanlagestrategien verfolgen, die auch in Aktien sowie in Infrastruktur investieren. Grundsätzlich mag dies nachvollziehbar sein, doch existieren in der Branche hohe Vorgaben hinsichtlich der Sicherheit einer Geldanlage. Entsprechend mögen in manchen Bereichen hohe Renditen winken, die jedoch andererseits mit mehr Risiken erkauft werden müssen.

Eine andere Forderung betrifft die Ausrichtung der PKV auf spezielle Zielgruppen oder das Fokussieren auf Zusatzversicherungen. Hier soll der Vertrieb entsprechend ausgerichtet werden und sich in erster Linie den erfolgversprechenden Produkten widmen. Dass in diesem Kontext auch die Beitragsstabilität sowie die Qualität der Leistungen eine Rolle spielen, versteht sich von selbst.

Dass seitens der privaten Krankenversicherer in der nächsten Zeit bahnbrechend Neues zu erwarten ist, ist eher unwahrscheinlich. Vermutlich wird erst einmal die kommenden Entwicklung des Marktes abgewartet, bevor es zu einer – wie auch immer gearteten – Neuausrichtung kommt.

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