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Neue GOÄ: wenige Details durch die PKV

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Wirft man einen Blick auf die Berichterstattung über die Novelle der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), dann lässt sich getrost von einem In-Kraft-Treten bis Herbst 2016 ausgehen. Anfang Mai hieß es beispielsweise, dass man „noch nie so weit“ war und so wird bereits zum Jahresende ein Referentenentwurf für einen Kabinettsbeschluss erwartet.

Die Informationen stammen allesamt aus der Ärzte Zeitung, wo jedoch aktuell auch darauf hingewiesen wird, dass seitens der Privaten Krankenversicherung (PKV) so gut wie keine Details zum Verhandlungsstand gegeben werden. Anders formuliert ist mit einer Neuregelung zu rechnen, doch weiß derzeit niemand so genau, welche Inhalte damit einhergehen.

Wirft man einen Blick auf bisherige Verlautbarungen, so sind diese doch recht allgemein gehalten. So soll die neue GOÄ „allen Beteiligten das Leben  erleichtern„, was ebenso selbstverständlich erscheint, wie der Wunsch nach einer transparenten und nachvollziehbaren Abrechnung.

Darüber hinaus gilt die Vereinbarung zwischen PKV und Ärztevertretern, dass man sich gegenüber der Öffentlichkeit bedeckt hält. Fest zu stehen scheint aber, dass medizinische Innovationen viel schneller und stärker in die Gebührenordnung integriert werden sollen und dass der persönliche Dialog mit den Ärzten gegenüber der „Apparatenmedizin“ wieder aufgewertet wird.

Das Zeitbudget der sprechenden Medizin und der stetige Dialog mit den Ärzten gilt als „wesentlicher Qualitätsaspekt der PKV„, wie der Vorsitzende des PKV-Verbands, Uwe Laue betonte.

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