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Neue Arbeitswelt bringt Veränderungen auch für PKV

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Im Kontext der Corona-Pandemie ist immer auch von neuen Arbeitswelten die Rede. Noch gilt keineswegs als ausgemacht, ob sich die derzeitigen Strukturen tatsächlich verfestigen und mehr und mehr Menschen von zuhause aus arbeiten, doch gehen „Arbeitsforscher“ davon aus, dass in den kommenden Jahrzehnten eine höhere Dynamik herrschen wird.

Dies hat naturgemäß auch Auswirkungen auf die Privaten Krankenversicherungen (PKV) wie Pfefferminzia in einem Artikel herausarbeitet. Flexible Arbeitsverhältnisse bedeutet eine geringere Sicherheit, was die PKV mit ihren konstant bleibenden Beiträgen vielfach unattraktiver macht. 60 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer arbeiten derzeit von zu Hause aus und möglich wäre sogar eine Quote in Höhe von 80 Prozent.Hinzu kommt, dass in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen rund 17 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nur einen befristeten Vertrag besitzen und natürlich auch die Zahl der Selbstständigen und Freiberufler ansteigt. Die Folge sind rückläufige Zahlen bei den Vollversicherungen in der PKV und eine Verunsicherung, ob man sich die private Krankenversicherung auch noch im Alter leisten kann.

Auf der anderen Seite sorgt mehr Flexibilität für einen Zuwachs im Bereich der privaten Krankenzusatzversicherungen. Die Angebote müssen deutlich flexibler ausfallen, um der aktuellen Entwicklung Rechnung zu tragen und weiter attraktiv zu bleiben. Ein weiterer Aspekt der Zukunft besteht im Anwachsen digitaler Beratungsangebote und der eventuellen Erfordernis von mehr Beratung und mehr Betreuung seitens der Versicherungsmakler.

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