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Naturkatastrophen: künftig keine staatliche Hilfen ohne Versicherung

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Wenngleich angesichts der derzeitigen Dürre kaum an Überschwemmung zu denken ist, ist die Zahl der Naturkatastrophen in den letzten Jahrzehnten deutlich angestiegen. Wo bislang staatliche Entschädigungen flossen, ist nunmehr das Vorhandensein einer Versicherung erforderlich.

Der MDR berichtet darüber, dass das Bundesland Sachsen-Anhalt im Harz nicht mehr zur Unterstützung bereit ist. Das Problem besteht nun darin, dass Elementarversicherung für viele Privatpersonen und Gewerbetreibende schlichtweg unerschwinglich ist.

Seitens des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt heißt es jedoch:

Dass Elementarschäden eintreten können, das weiß inzwischen jeder – und deswegen wird es in Zukunft keine individuellen Hilfen mehr geben können.

Seitens der Versicherungen zeigt man sich mit der Entscheidung zufrieden. Schließlich erscheint kaum nachvollziehbar, weshalb manche Schäden aus Steuergeldern ausgeglichen werden, während anderenorts eine Versicherung bezahlt wird.

Folgt man dem zitierten Artikel, so liegt die Versicherungsprämie für ein Haus von einer Fläche von 120 Quadratmetern in einem Wert von 200.000 Euro zwischen 42 und maximal 144 Euro im Jahr. Unterschieden wird nach Lage und dem Risiko auf Sturm, Blitzschlag sowie Starkregen oder Hochwasser. Der Kompass Naturgefahren gibt Aufschluss darüber, wie hoch die Gefahren aus Sicht der Versicherungen ausfallen.

Manche Gastwirte zeigen sich unzufrieden mit der jetzigen Regelung und sehen ihre Existenz gefährdet. Es ist jedoch davon auszugehen, dass bei Eintreten einer Naturkatastrophe eine gangbare Lösung gefunden wird.

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